Rondo-Kraftwerk: UVP-Verhandlung wird am 1. Dezember 2026 fortgesetzt
Gegenstand der Verhandlung sind die noch offenen Fachbereiche Bodenschutz und Umweltmedizin
Frastanz, 22. Oktober 2026 – Die mündliche UVP-Verhandlung für das geplante Kraftwerk in Frastanz ist im September nach zwei intensiven Tagen vertagt worden. Nun wird diese am 1. Dezember 2026 im Alten Hallenbad in Feldkirch fortgesetzt und bei Bedarf an den Folgetagen weitergeführt. Die zuständige Landesbehörde leitet durch die Verhandlung. Im Fokus stehen die noch offenen Fachbereiche Bodenschutz und Umweltmedizin sowie die dazu eingebrachten Stellungnahmen und Fragen.
Zwölf Fachbereiche im Prüfverfahren
Im Rahmen des UVP-Verfahrens werden insgesamt zwölf verschiedene Fachbereiche und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt behandelt – von Luft, Lärm, Gesundheit bis zu Natur, Wasser oder Verkehr. Nach der UVP-Verhandlung entscheidet die zuständige Behörde auf Basis aller Unterlagen und Prüfungsergebnisse über die Genehmigung des Vorhabens und gegebenenfalls über entsprechende Auflagen.
Wärme und Strom für Papierfabrik und Region
Auf dem Betriebsgelände der Rondo Ganahl AG soll eine moderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage entstehen, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Ziel ist es, den Bedarf an thermischer und elektrischer Energie der Papierfabrik und des Wellpappewerks zu decken und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Darüber hinaus eröffnet sich durch die Nutzung der vorhandenen Abwärme das Potenzial, Betriebe und Haushalte in der Region mit Nahwärme zu versorgen.